Problematiken pflanzlicher Ernährung

Wer dem Fleisch abgeschworen hat und dieses ersatzlos von seinem Speiseplan streicht, sollte dies auch konsequent weiterhin durchziehen. Der wichtige Schritt, den man damit getan hat, ist nämlich der, dass man sich für eine gesunde und eine sehr vitale Lebensweise entschieden hat. Die Gründe, weshalb Menschen zum Veganer werden, hat natürlich unterschiedliche Gründe. Etwas, was sehr viele Menschen, die Veganer werden, sehr schwer fällt, ist das Abschwören von Käse.

Problemfall Lab

Doch auch Käse ist nicht vegan, da er aus Milch gemacht ist und aus diesem Grund wieder auf dem Leid der Tiere produziert wird, wegen denen viele überhaupt erst zum Veganer werden. Für die Herstellung von Schnitt- und Hartkäse wird nämlich Lab benötigt, ein Gerinnungsmittel und ein Enzymgemisch, das aus den Mägen von besonders jung geschlachteten Kälber gewonnen wird. Dies hat seinen Grund, weil dieses Enzym eigentlich dafür da ist, dass das Kalb bei der Verdauung der Muttermilch keine Probleme hat. Das Lab stammt in der Regel von männlichen Kälbern, die eh ein Nebenprodukt der Milchindustrie sind. Denn Kühe geben schließlich nur Milch, wenn sie geboren haben, was bedeutet, dass sie jedes Jahr neu befruchtet werden müssen. Während die weiblichen Kühe mit sehr viel Mühe und hohen Kosten aufgezogen werden, landen die männlichen Kälber als Kalbfleisch auf so manchem Gourmetteller.

Weitere Problematiken, die Veganer sehen

Dabei ist es möglich Käse auch ohne die Zugabe von Labmagen herzustellen. Die enge Verbindung zwischen der Milch-, der Kalbfleisch- der und Lederindustrie sorgt aber dafür, dass die Verwendung von Teilen des Kalbes auf weite Sicht für die Käseherstellung billiger bleibt. Viele Menschen wissen gar nicht, dass auch Lab im Käse enthalten ist, weil dieses nicht deklarierungspflichtig ist und damit nicht in der Zutatenliste des Produkts stehen muss. Ein weiterer Aspekt, weshalb viele Menschen zu Veganern werden ist der Umweltaspekt. Denn bedingt durch die Haltung von Tieren kommt es auch zu einer gewissen Belastung der Umwelt. Abgesehen vom Methanausstoß der Tiere, die maßgeblich dazu beiträgt, dass sich die Ozonschicht bald vermutlich in Nichts auflöst, ist auch der Mist, der produziert wird durch die Tiere in gewisser Weise umweltschädlich. Wissenswert dabei ist – und gleichzeitig erschreckend – dass in den USA die Nutztiere 130mal mehr Exkremente produzieren, als die Millionen von Einwohner, die das Land eh schon hat. Vegan zu leben, hat letztlich für viele aber nicht nur den Aspekt, dass diese besonders umweltschonend sein kann, sondern auch die eigene Gesundheit schützt. Dadurch, dass keine tierischen Fette aufgenommen werden. Weitere Infos auf dieser Seite.

April 9, 2014 · admin · Comments Closed
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